MAg. Eduard SALZBORN
RECHTSANWALT · WIEN
MAg. Eduard SALZBORN
Datenschutz
1. Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind alle Daten, die Angaben über persönliche oder sachliche
Verhältnisse enthalten, z.B.: Name, Anschrift, Emailadresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Fotos, Stimmaufnahmen und biometrische Daten. Sensible Daten, wie z.B.: Gesundheitsdaten oder Daten im Zusammenhang mit einem Strafverfahren sind umfasst.
Die Salzborn Rechtsanwaltsgesellschaft m.b.H. erhebt, verarbeitet und nutzt
personenbezogenen Daten nur mit Einwilligung oder bei Mandatierung zu den vereinbarten Zwecken oder bei Vorliegen sonstiger rechtlicher Grundlagen gemäß DSGVO. Die anwendbaren datenschutz- und zivilrechtlichen Bestimmungen werden eingehalten. Erhoben werden alle personenbezogenen Daten, die wir für die Durchführung unserer Leistungen benötigen oder die uns zusätzlich freiwillig zur Verfügung gestellt werden.
2. Auskunft und Löschung
Betroffene haben – unter Wahrung der rechtsanwaltlichen Verschwiegenheitspflicht –
jederzeit das Recht auf Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf
Berichtigung, Datenübertragung, Widerspruch, Einschränkung der Bearbeitung sowie
Sperrung oder Löschung unrichtiger bzw. unzulässig verarbeiteter Daten.
Betroffene haben jederzeit das Recht, eine erteilte Einwilligung zur Nutzung Ihrer
personenbezogenen Daten zu widerrufen.
Eingaben auf Auskunft, Löschung, Berichtigung, Widerspruch und/oder Datenübertragung
(bei Übertragung, soweit damit nicht ein unverhältnismäßiger Aufwand verursacht wird)
können an unsere oben angeführte Kanzleianschrift gesendet werden.
Wenn jemand der Auffassung ist, dass die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten
durch die Salzborn Rechtsanwaltsgesellschaft m.b.H. gegen das geltende Datenschutzrecht verstößt oder seine datenschutzrechtlichen Ansprüche in einer anderen Weise verletzt worden sind, besteht die Möglichkeit, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu beschweren. In Österreich: Datenschutzbehörde.
3. Datensicherheit
Der Schutz der personenbezogenen Daten erfolgt durch entsprechende organisatorische
und technische Vorkehrungen, die wir gemeinsam mit dem von uns beauftragte IT-
Unternehmen getroffen haben, ständig evaluieren und verbessern lassen.
Wir verwenden vorrangig Email-Kommunikation, soweit uns Mandant*innen die E-Mail-
Adresse zur Verfügung stellen.
Trotz Einhaltung der Sorgfaltsanforderungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich nicht autorisierte Personen Zugang zu Informationen, die uns über das Internet bekannt gegeben werden, verschaffen.
Wir übernehmen keine wie immer geartete Haftung für die Offenlegung von Informationen aufgrund nicht von uns verschuldete Fehler bei der Datenübertragung und/oder unautorisiertem Zugriff durch nicht autorisierte Personen.
4. Verwendung von Daten
Die Salzborn Rechtsanwaltsgesellschaft m.b.H. verarbeitet die zur Verfügung gestellten
Daten ausschließlich soweit dies durch das Mandat, eine darüberhinausgehende
Einwilligung oder sonst DSGVO-konform gedeckt ist. Einzelne Ihrer Daten nutzen wir
anonymisiert für statistische Zwecke.
5. Übermittlung von Daten an Dritte
Zur Erfüllung von Aufträgen kann es erforderlich sein, Daten an Gerichte, Behörden oder
dritte Personen weiterzuleiten. Eine Weiterleitung der zur Verfügung gestellten Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage der DSGVO.
Das Datenschutzniveau in anderen Ländern entspricht unter Umständen nicht dem
Österreichs. Wir übermitteln personenbezogenen Daten grundsätzlich nur in Länder, für
welche die EU-Kommission entschieden hat, dass sie über ein angemessenes
Datenschutzniveau verfügen. Bei ausnahmsweise notwendiger Übermittlung an Länder, die diese „Zertifizierung“ nicht haben, verwenden wir Standardvertragsklauseln (2010/87/ECund/oder 2004/915/EC) um ein adäquates Datenschutzniveau zu erreichen.
6. Bekanntgabe von Datenpannen
Datenpannen sind nicht gänzlich auszuschließen. Wir ergreifen jedoch Maßnahmen, um
Datenpannen frühzeitig zu erkennen (z.B.: 24/7 IT-Service), diese rasch zu beheben und
erforderlichenfalls den Betroffenen und der zuständigen Aufsichtsbehörde unverzüglich zu melden.
7. Aufbewahrung von Daten
Wir verarbeiten personenbezogenen Daten während der Dauer des aufrechten
Mandatsverhältnisses und speichern diese anschließend elektronisch sieben Jahre lang ab dem Ende jenes Jahres, in dem das Mandatsverhältnis zu uns beendet wurde. Innerhalb dieses Zeitraums besteht für Mandant*innen die Möglichkeit, Aktenabschriften zu verlangen, die vorrangig elektronisch geliefert werden.
Für einen längeren Zeitraum bewahren wir personenbezogene Daten nur dann auf, wenn wir sie für die Erfüllung unserer Pflichten oder für die Durchsetzung oder Abwehr von
Ansprüchen benötigen oder die Betroffenen dem zugestimmt haben.
Wien, am 01.01.2020 Salzborn Rechtsanwaltsgesellschaft m.b.H.